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02.04.2009: Leitzins-Senkung auf 1,25 Prozent Der Leitzins der Europäischen Zentralbank wurde um 25 Basispunkte auf das Rekordtief von 1,25 Prozent gesenkt. Diese Leitzins-Senkung ist damit geringer ausgefallen als von Volkswirten erwartet. VOlkswirte hatte mit einer Senkung auf 1,0 Prozent gerechnet und kritisieren, dass die Senkung nicht stark genug war. Im Vergleich zu anderen Ländern (v.a. USA, Japan, Großbritannien) ist der Leitzins noch verhältnismäßig hoch. Quelle: impulse vom 02.04.2009
28.03.2009: Deutsche sparen fürs Alter Nach einer Forsa-Umfrage ist für 80 Prozent der Befragten die Altersvorsorge das wichtigste Sparziel. So sparen bereits 40 Prozent der Bundesbürger im Rahmen der Riester-Rente für das Alter. Interessant ist, dass 79 Prozent der Befragten ihre monatlichen Sparraten trotz der Krise nicht reduzieren und weiter sparen. Quelle: Handelsblatt online vom 27.03.09
29.10.2008: Gesundheitsfonds ist durch - Einheitsbeitrag von 15,5 Prozent beschlossen Das Bundeskabinett hat die Verordnung für den Einheitssatz zur gesetzlichen Krankenversicherung beschlossen. Der Einheitsbeitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung beträgt demnach ab dem 01. Januar 2009 15,5 Prozent. Der paritätisch finanzierte Beitragssatz beträgt dabei 14,6 Prozent. Zu diesem kommen 0,9 Beitragssatzpunkte, die die Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen alleine tragen müssen. Offen ist derzeit noch, ob es im Jahr 2010 zu einer Anhebung des Einheitssatzes kommen wird. Quelle: n-tv.de vom 29.10.2008
25.09.2008: Ohne eine private Altersvorsorge droht im Alter Armut Nach Berechnungen von Volkswirten der Allianz können Facharbeiter nach 45 Jahren Beitragszahlung in die gesetzliche Rentenversicherung nur noch mit 43 Prozent des letzten Bruttoeinkommens aus der gesetzlichen Rentenversicherung rechnen. Wegen kürzerer Beitragsjahre können Akademiker sogar nur noch mit 35 Prozent des letzten Bruttoenkommens rechnen. Allerdings benötigt man Experten zufolge etwa 70 Prozent des letzten Einkommens, um den Lebensstandard im Alter zu halten. Selbst wer 20 Jahre lang zusätzlich in einen Riester-Vertrag einzahlt, kann das angestebte Niveau nicht erreichen. Allerdings ist dies auch nicht die Aufgabe der Riester-Rente - sie sollte vielmehr die Versorgungslücken schließen, die durch Rentenreformen entstanden sind. Diese Zahlen machen deutlich, wie wichtig eine private Altersvorsorge ist. Quelle: Die Welt.de vom 25.09.2008
16.09.2008: Raucher müssen für Versicherungspolicen deutlich mehr bezahlen Rauchen verursacht nicht nur die direkten Kosten für die Zigaretten etc., sondern auch indirekt entstehen zusätzliche Kosten für Versicherungsprämien. Vor allem bei Risikolebensversicherungen, aber auch bei Kapitallebensversicherungen, Berufsunfähigkeitsversicherungen oder Dread-Disease Versicherungen sind die Prämien für Raucher deutlich höher als für Nichtraucher. Bei Risikolebensversicherungen kann die Prämie für einen Raucher im Vergleich zu einem Nichtraucher schnell das Doppelte ausmachen. Wer allerdings im Antrag das Rauchen einfach verschweigt, ist schlecht beraten - im Ernstfall kann dies nämlich den kompletten Versicherungsschutz kosten. Wichtig ist also bereits im Antrag wahrheitsgemäße Angaben zu machen. Aber auch wer nach Vertragseröffnung mit dem Rauchen beginnt, sollte die Bedingungen zu den abgeschlossenen Produkten kennen - manche Versicherungen fordern eine Nachmeldung; andere Versicherungen wiederum verzichten auf diese. Quelle: Die Welt.de vom 15.09.2008
29.08.2008: Regierung will Weg für Variable Annuities freimachen Das Bundeskabinett plant für deutsche Versicherungen den Weg für den Vertrieb von Variable Annuities freizumachen. Dabei handelt es sich um fondsgebundene Rentenversicherungen, die eine bestimmte Leistung garantieren - wie beispielsweise eine garantierte Mindestrente. Axa startete als erster Versicherer 2006 mit der Axa Twin Star Invest ein derartiges Produkt, bei der eine garantierte Mindestrente versprochen wird. Der Vertrieb erfolgt bisher über die irische Tochter Axa Life Europe. Ebenso bietet die Allianz die neue Invest4life-Police über ihre irische Tochter an. In den USA sowie in Japan sind Variable Annuities bereits heute sehr beliebte Anlageformen. Quelle: Das Investment vom 28.08.2008
31.07.2008: "PKV-Prämien steigen ab 2009 um 20 bis 40 Prozent" Bei einem Abschluss einer privaten Krankenversicherung (PKV) noch in diesem Jahr können Kunden bis zu 40% sparen. Diese Auffassung vertritt der Versicherungs-Spezialvertieb Impuls Finanzmanagement. Der Grund hierfür liegt darin, dass Versicherte, die ihren Anbieter für eine private Krankenversicherung wechseln möchten, ab 2009 einen Teil ihrer Altersrückstellungen zu dem neuen Versicherer mitnehmen dürfen. Bisher flossen diese Rückstellungen der Versichertengemeinschaft in einem solchen Fall zu; in Zukunft werden diese Beträge dann aber fehlen. Daher werden viele Anbieter diese Beträge über höhere Beiträge ausgleichen. Quelle: Das Investment vom 29.07.2008
10.06.2008: Nach einer Studie sind Fondspolicen weiter im Aufwind Nach dem FLV-Update 2007 des Beratungsunternehmens Towers Perrin hat sich ergeben, dass Fondspolicen unter den Altersvorsorgeprodukten der Absatzrenner bleiben. So nahm das Geschäft um etwa ein Drittel gegenüber dem Vorjahr zu. Im Vergleich zum Gesamtmarkt für Lebensversicherungen wuchs das Segment damit deutlich stärker. Der Gesamtmarkt für Lebensversicherungen verzeichnete ein Plus von 2,5 Prozent. Insbesondere die staatliche geförderten Versicherungsprodukte haben das Wachstum maßgeblich mit beeinflusst - so sind etwa 40 Prozent der Fondspolicen Riester-Verträge oder Rürup-Verträge. Quelle: Das Investment vom 09.06.2008
11.04.2008: Steuervorteile von Versicherungen weitgehend unbekannt Den meisten Deutschen ist nicht bekannt, dass Rentenversicherungen sowie Riester- und Rürup-Policen nicht der Abgeltungssteuer unterliegen. Das ist das Ergebnis einer im Auftrag der Versicherungskammer Bayern von dem Marktforschungsinstitut Psychonomics durchgeführten Befragung von über 1000 volljährigen Bürgern. Als weiteres Ergebnis der Untersuchung ergab sich, dass etwa ein Drittel der informierten Personen eine Form der begünstigten Versicherungsverträge als Reaktion auf die Einführung der Abgeltungssteuer abschließen möchte. Quelle: Das Investment vom 10.04.2008
04.04.2008: Durch Inflation halbiert sich die Rente Wer sich die prognostizierten Renten in den Renteninformationen betrachtet, sollte diese mit Vorsicht genießen. Bis zu der Zeit, wo die Rente gezahlt wird, werden die Preise noch kräftig steigen. Bei einer hochgerechneten Rente von beispielsweise 1.500 Euro im Monat darf dabei nicht die Kaufkraft von heute unterstellt werden. Bei einem heute 30-Jährigen, der für etwa 800 Euro derzeit in Urlaub fliegen könnte, bekäme die Person die gleich Reise im Rentenalter für fast 1.700 Euro - bei einer unterstellten jährlichen Inflation von zwei Prozent. Um Inflation bereinigt, bedeutet für diese Person eine prognostizierte Rente von 1.500 Euro im Monat später eine Kaufkraft von nur 720 Euro zu seinem 67. Geburtstag. Für die kommenden Jahren rechnen zudem Experten mit zunehmender Inflation - für März erwartet das Statistische Bundesamt eine Inflationsrate von 3,1 Prozent. Daher sollte jeder diese Problematik bei seiner Altersvorsorge berücksichtigen. Quelle: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 30.03.2008
15.02.2008: Umfrage zur Basisrente: Rürup was? Bei einer Umfrage im Auftrag des Versicheres Canada Life und durch das Marktforschungsinstitut TNS Emnid unter 1.012 Berufstätigen ergab sich, dass lediglich 2 Prozent der berufstätigen Deutschen die Rürup-Rente für ihre private Altersvorsorge nutzen. Außerdem konnten nur 16 Prozent der Befragten mit den Begriffen Basis- oder Rürup-Rente etwas anfangen. Jedoch scheint sich die Zahl derer, die sich für die staatliche Förderung interessieren, zu steigen. Um immerhin 76 Prozent nahm das Geschäft mit der Rürup-Rente bei der Canada Life im vergangenen Jahr zu. Quelle: Das Investment vom 14.02.2008
26.09.2007: Deutsche fürchten sich vor Finanzberatung Jeder zweite deutsche Privatanleger möchte sich bei seinen finanziellen Planungen von keinem reinreden lassen. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Kölner Unternehmensberaters Psychonomics. Neben weiteren Gründen ist ein wichtiger Grund für diese Haltung der Privatanleger, dass viele Bankkunden nach einer Finanzplanung das unangenehme Gefühl haben, verpflichtet zu sein, Verträge mit dem Berater abschließen zu müssen. Quelle: Das Investment.com vom 25.09.2007
21.09.2007: Neue Rechengrößen der Sozialversicherung für 2008 Zum Teil gelten ab Januar 2008 neue Grenz- und Rechenwerte in der Sozialversicherung. Die allgemeine Versicherungsgrenze wird voraussichtlich bei 48.150 Euro brutto jährlich (monatlich: 4.012,50 Euro) liegen. Diese Grenze gilt bundeseinheitlich. In 2007 beträgt diese Grenze 47.700 Euro. Die Beitragsbemessungsgrenze soll ab 2008 bei bundeseinheitlich 3.600 Euro monatlich liegen (43.200 Euro jährlich). Diese Grenze gilt für die gesetzliche Krankenkasse sowie für die Beiträge zur Pflegeversicherung. Die Beitragsbemessungsgrenze für die Rentenversicherung und die Arbeitslosenversicherung soll in den alten Bundesländern auf 5.300 Euro monatlich steigen (63.600 Euro jährlich). In den neuen Bundesländern soll diese Grenze auf 4.500 Euro monatlich (54.000 Euro jährlich) sinken. Quelle: LexisNexis
19.09.2007: Sicher im Alter Senioren haben andere Bedürfnisse als Familien, und sie brauchen weniger Versicherungspolicen als Familien. Standardversicherungen wie die Krankenversicherung, eine Privathaftpflichtversicherung oder eine KFZ-Versicherung sind natürlich auch für ältere Menschen wichtige Versicherungen. Andere Sparten dagegen sind für Senioren überflüssig. So brauchen Ruheständler keine teure Berufsunfähigkeitsversicherung oder Beiträge für eine zusätzliche Altersvorsorge zu investieren. Andere Sparten können dagegen Einsparpotenzial bieten. Wenn zum Beispiel im Bereich der KFZ-Versicherung weniger Kilometer gefahren werden, als zu Berufszeiten, so lassen sich oft die Beiträge reduzieren. Quelle:Zeit online, Finanztest vom 18.09.2007
12.09.2007: Deutsche fürchten Altersarmut Bei den heute 30-39-jährigen rechnen beinahe 70 Prozent mit einer Versorgungslücke im Alter. Auch bei den 14-29-jährigen sind 58 Prozent der Meinung, im Rentenalter zu wenig Geld zu haben. Daher halten 89 Prozent der Bevölkerung eine private Altersvorsorge für notwendig. Derzeit legen hingegen 37 Prozent der Bevölkerung bereits Geld für ihr Alter zurück. Zu den namentlich gängigsten Produkten der privaten Vorsorge gehört mit einem Bekanntheitsgrad von 80 Prozent die Riester-Rente. Quelle: Fonds-Reporter vom 24.07.2007
22.08.2007: Verbesserungen in der Riester-Förderung Die Bundesregierung plant ab 2008 eine Verbesserung der Riester-Förderung. Nach einem Bericht der Welt Online plant die Bundesregierung eine Erhöhung der Kinderzulage für ab 2008 geborene Kinder auf 300 Euro und die Einführung einer einmaligen Bonusleistung in Höhe von 100 Euro für alle unter 21-Jährigen, die erstmals eine Riester-Rente abschließen. Darüber hinaus plant der Bundesfinanzminister, den Kreis der Direkt-Förderberechtigten auf die Gruppe der Selbständigen auszuweiten. Durch diese Verbesserungen soll vor allem der Aufbau einer privaten Altersvorsorge bei jungen Leuten und bei Selbständigen besser gefördert werden, da gerade diese Personengruppen oftmals zu wenig Wert auf eine private Altersversorgung legen. Der Bundesfinanzminister rechnet bis zum Jahresende mit einem Bestand von ca. 10 Millionen Riester-Verträgen. Durch die erneuten Verbesserungen ab dem Jahr 2008 erhofft sich der Minister eine stärkere Verbreitung einer privaten Altersversorgung innerhalb der Gesellschaft. Quelle: Die Welt Online 22.08.2007
Weitere Informationen zu den geplanten Änderungen der Riester-Förderung im Jahr 2008 finden Sie auf der Seite Änderungen Riester-Förderung 2008 von unserem Fondsportal24.de.
12.06.2007: Interview von Rhenus Makler (Betreiber von Vergleich-Ihrer-Versicherungen.de) mit der FAZ.net Am 11. Juni 2007 hat die FAZ.net ein Interview mit Ulf Bosserhoff von der Rhenus Makler GbR (Betreiber der Internetportale von Fondsportal24.de und Vergleich-Ihrer-Versicherungen.de) zum Thema Riester-Fondssparpläne geführt. Hierbei ging es um das Riester-Angebot vom Fondsportal24.de und dabei vorwiegend um die DWS TopRente und die DWS RiesterRente Premium. In einem Artikel der FAZ.net vom 12. Juni 2007 zu Riester-Fondssparplänen wurde das Interview in Auszügen wiedergegeben. Auf der Seite Presse finden Sie eine ausführliche Version des Presseartikels.
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